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ISRAEL: Nützliche Informationen und Basis-Wissen über Israel

Seit den 1. Oktober 2013 ist im Selbstverlag meine Dokumentation zum Thema Israel erhältlich. Bestellungen sind möglich per E-Mail an faustus.furrer@bluewin.ch oder telefonisch 033 671 33 48!

Einige Stimmen zu dieser Dokumentation: 
Dr. phil.nat. Anton J. Stebler, Erwachsenenbildner: ” Eine äussert spannende Dokumentation, welche die Vielfältigkeit Israels gekonnt aufzeigt. Einzigartige Hintergrundinformationen zu Geschichte, Politik und Kultur wurden kurz und prägnant zusammengefasst. Das kann nur ein profunder Kenner Israels, Faustus Furrer.”

Nationalrätin Corina Eichenberger-Walter: “Sich einen objektiven Gesamtüberblick über Israel zu verschaffen ist ein schwieriges Unterfangen. Der Nahe Osten – und im speziellen auch Israel – fasziniert und verwirrt of gleichzeitig. Deshalb ist es empfehlenswert sich vor einer Reise mit den historischen, politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eckwerten auseinander zu setzen.”

Lic.rer.pol. Jakob Gut: “Faustus Furrer versteht es die geographische und gesellschaftliche Vielfalt Israels dem Reisenden objektiv vor Augen zu führen. Seine persönlichen Beziehungen und Kontakte ermöglichen dem Reisenden mit verschiedenen Persönlichkeiten in Kontakt zu kommen. Diese Gespräche sind zum besseren Verstehen der Komplexität Israels und zum Bilden einer eigenen Meinung ausserordentlich hilfreich.”

Weshalb schreibe ich eine solche Dokumentation? 
Ich möchte Ihnen in möglichst konzentrierter Form nützliche, verständliche und allgemein gültige Informationen und Hinweise über Israel vermitteln. Meine Dokumentation soll primär lesbar sein und legt keinen Wert auf wissenschaftliche Herleitungen die immer bei den Griechen, Römern oder Mameluken beginnen müssen. Eine Dokumentation für “Otto-Normalverbraucher” und nicht für Historiker oder Theologen!

Der Nahe Osten – und im speziellen auch Israel – fasziniert und verwirrt oft gleichzeitig. Meine vielen Aufenthalte im Nahen Osten haben mir immer mehr und mehr ein sehr komplexes, mehrdimensionales und oft auch verschwommenes Bild vermittelt.

Rasch musste ich erkennen, dass es nicht einfach schwarz oder weiss ist.
Die von mir organisierten und durchgeführten Reisen sollen Ihnen die Möglichkeit geben, Bilder und Eindrücke selbst zu bewerten und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ich bemühe mich in der Vorbereitung der Reisen, diesem Umstand Rechnung zu tragen und Schattierungen und Gegensätze zuzulassen.

Diese Dokumentation enthält zwangsläufig viele Namen verschiedener Sprachen und Epochen. Für Jerusalem gibt es angeblich mehr als siebzig Namen. Ich orientiere mich an den gebräuchlichsten Namen und Begriffen wie wir sie im Westen kennen. Ich lege keinen Wert auf eine Namensgebung welche dem Herkunftsland und der Zeitepoche entsprechen muss.

Die ausgewählten und dargestellten Themen sollen Ihnen zur persönlichen Vorbereitung der Reise dienen. Die Dokumentation dient zu einem Gesamtüberblick und beabsichtigt nicht Detail- und Fachwissen zu vermitteln.

Hier einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis.
1. Fakten und Kennzahlen zu Israel –  2. Die Geschichte Palästinas –  3. Die Entstehung eines demokratischen Staates – 4. Der Unabhängigkeitskrieg – Palästinakrieg 1948 – 5. Der Sechstagekrieg 1967 – 6. Der Yom Kippur Krieg 1973 – 7. Die Libanonkriege – 8. Einmarsch in den Gazastreifen 2008 – 9. Militärpolitische Herausforderungen – 10. UNO Friedenssoldaten im Einsatz – UNDOF – UNTSO – UNFIL – 11. Die Israelischen Streitkräfte –  12. Galiläa und See Genezareth im Neuen Testament – 13. Besondere Standorte 

Kolumne Faust(us)Skizzen im Frutigländer:
Für unserer Regionalzeitung verfasse ich regelmässig meine Kolumne. Hier einige Beiträge:
Zeitungskolumne “Traum oder Albtraum?”  November 2015
Die Anschläge von letzter Woche in Paris haben viele von uns überrascht und gleichzeitig schockiert. Was Sicherheitsexperten seit längerer Zeit befürchteten ist nun brutale Realität geworden. Hätte ich vor einer Woche geschrieben, dass es gesicherte Hinweise gibt, dass die IS den Schlepperorganisationen bis zu 10’000.- Dollar für einen verdeckt nach Europa gebrachten Terroristen bezahlt, hätten mich gewisse Kreise als Schwarzmaler abgestempelt. Aber ich versuche als Realist die Vorgänge in Europa wahrzunehmen. Und es ist auch mir bewusst, dass die Verknüpfung des Terrors mit den Flüchtlingsströmen einfach unglücklich ist. Aber es ist ebenso Fakt, dass die Flüchtlingsströme von Kriminellen missbraucht werden. Und ich will auch nicht von Einzelfällen auf eine ganze Masse schliessen. Die Krisenherde werden zunehmen, der Terror wird weiterhin von Saudi Arabien und anderen arabischen Staaten finanziell unterstützt und gewisse Verantwortungsträger in der Schweiz werden weiterhin schlafen. Und warum nur? Weil unsere Gesellschaft gewisse Tatsachen nicht als solche wahrnehmen will. Der Traum von einer geglückten Asyl- und Flüchtlingspolitik und der Integration all dieser Menschen in unsere Gesellschaft darf nicht hinterfragt werden. Aber Europa wird diesen Flüchtlingsstrom mit Blick auf eine angemessene Versorgung, Finanzierung, Betreuung und Ausbildung nicht verkraften. Wenn man Fachkräften Glauben schenkt, dann sind viele dieser Migranten nicht oder nur beding integrationsfähig. Es gilt zu bedenken, dass unsere Sozialwerke nicht für dieses Szenario ausgestattet wurden und dass wir mit enormen Mehrbelastungen rechnen müssen. Da hilft auch eine gerechte Verteilung der Migranten auf die 28 Mitgliedsländer der EU nicht weiter. Für Politiker und Flüchtlinge dürfte der Traum zum Albtraum werden.

 Persönlich befürchte ich, dass wir erst reagieren werden wenn das Chaos bei uns angekommen ist. Natürlich wird der kommende Winter den Flüchtlingsstrom ein wenig bremsen aber der nächste Sommer kommt mit Sicherheit. Die fast grenzenlose Gastfreundschaft in Europa schafft weiterhin Anreize und nicht nur für echte Flüchtlinge. Es besteht kein Zweifel mehr, dass der IS die Flüchtlingsbewegung als Tarnmöglichkeit missbraucht um sogenannte Schläfer nach Europa einzuschleusen. Der syrische Patriarch Gregorius der griechisch-katholischen Kirche in Syrien sagte letzte Woche: „ Er sei froh über die Aufnahme, aber traurig über die Einladung der Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Seine christlichen Mitbürger in Syrien würden die Offenheit Deutschlands als eine Einladung nach Deutschland zu kommen verstehen“. Gregorius verglich die Ausreisewelle mit einer Epidemie. Der Patriarch, der in Damaskus residiert, war der Meinung dass gewiss die Angst ein Fluchtmotiv sein, diese Angst aber vom Islamischen Staat bewusst geschürt werde. Andere Flucht-Gründe die er nannte waren die Hoffnung auf ein besseres Leben, eine bessere Zukunft und für einige auch die Lust auf ein Abenteuer. Ich will die Äusserungen des Kirchenfürsten nicht kommentieren. Rein emotional betrachtet empfinden wir doch alle Mitleid für die flüchtenden Menschen und würden gerne helfen. Realistisch gesehen sieht die Sachlage dann schon etwas anders aus.

Wir stehen vor einer der grössten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg überhaupt. Im Nahen und Mittleren Osten kocht jede Nation ihre eigene Suppe. Die Amerikaner gegen die Russen, die Saudis gegen den Iran, die Türkei gegen die Kurden, die Schiiten gegen die Sunniten, der Irak gegen den IS, die IS gegen Syrien und Europa und die Aufzählung ist noch lange nicht vollständig. Um was geht es denn wirklich? Es geht um Machtansprüche der grossen Nationen. Anders gesagt, einer der grössten Stellvertreterkriege spielt sich gegwärtig ab. Rohstoffe, Verkehrswege, der Zugang zu den Meeren, strategischer Machtanspruch und der Kampf der Religionen spielen Versteckspiel und verrückt.

 Und gerade deshalb sind Beschwichtiger und Schönredner wie in der letzten TV Sendung Club schädlich und tragen nichts zur Konfliktlösung bei. Da sagte doch ein Schweizer Professor, statistisch gesehen sei die Wahrscheinlichkeit grösser dass wir von einem Blitz getroffen würden als von einer Kugel von einem Terroristen. Statistisch gesehen stimmt das, wie es statisch gesehen auch stimmt, dass das gefährlichste Transportmittel der Skilift ist, weil proportional zu den gefahrenen Kilometern es auf den Skiliften mehr Tote gibt als auf der Autobahn. Es wäre gut, wenn bei uns wieder etwas mehr gesunder Menschenverstand einkehren würde und wir die vielen uns vorgetragenen Meinungen kritischer betrachten würden. Ich hoffe, dass das in einem Klima stattfindet, in dem jeder, der sich ernsthafte Sorgen macht um Europa und unsere Zukunft, nicht gleich als ausländerfeindlich oder rechtsradikal gilt. Faustus Furrer

 

Zeitungskolumne “Die Zeiten des Schönredens dürften vorbei sein”   Januar 2015
Anlässlich ihrer Neujahrsansprache hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an die Bürger appelliert, den Auf- rufen zu den islamkritischen «Pegida-De- monstrationen» nicht zu folgen. Nun kennt man Frau Merkel, die vielleicht mächtigste Frau der Welt, als gemässigte und unaufgeregte Persönlichkeit. Als Tochter eines evangelischen Pastors in Ostdeutschland und als Physikerin hat sie gelernt, Dinge durchaus differenziert zu betrachten. Sie sagte weiter, diese De- monstranten würden in ihren Herzen Vor- urteile und Hass tragen und wären der Ansicht, dass aufgrund der Hautfarbe oder Religion gewisse Gruppen nicht zu Deutschland gehören würden. Richtiger- weise wies Frau Merkel in ihrer Rede auch darauf hin, dass es seit dem Zwei- ten Weltkrieg nie mehr so viele Flücht- linge gegeben habe wie jetzt. Europa müsse Hilfe leisten und Flüchtlinge auf- nehmen und nach Möglichkeit integrie- ren.

Einen anderen Weg wählte neulich Vladi- mir Putin anlässlich einer Rede in der Duma. Dort erklärte er, dass Russland keine Minderheiten brauche. Sondern die Minderheiten bräuchten Russland. Und wer sich nicht anpassen wolle, der müsse halt woanders hingehen.

Wem würden Sie nun Ihre Stimme geben? Frau Merkel oder Herrn Putin? Ich nehme an, dass wir reflexartig Frau Merkel zustimmen. Zumindest in der Öf- fentlichkeit möchte sich doch niemand im Sinne von Putin äussern und somit als «Radikaler» abgestempelt werden. Mich persönlich befriedigen beide Gedanken- ansätze nicht. Goethe sagte: «Es hört doch nur jeder, was er versteht.» Damit

spricht er einen wesentlichen Punkt an. Wir sollten versuchen, die Ursachen der Probleme zu erkennen und vielleicht sogar zu verstehen. Wir müssen uns allen Formen von Extremismus stellen! Und das beginnt mit dem Verstehen! Wenn Frau Merkel die grosse Anzahl Flücht- linge anspricht, dann steht ein wesentli- cher Teil davon in direktem Zusammen- hang mit dem fundamentalen Islamismus. Wenn wir im Westen so tun, als sei dies doch nur das Werk von einigen wenigen Fundamentalisten, dann verstehen wir vieles eben nicht. Nein, wir verstehen gar nichts! Diese radikalisierten IS-Truppen sind längst keine Einzeltäter mehr. Diese Gruppierungen bedrohen und zerstören ganze Länder und Volksgruppen. Manch- mal werde ich den Verdacht nicht los, dass wir uns die Illusion nicht nehmen lassen wollen, in einer heilen Welt zu wohnen. Aldous Huxley sagte: «Tatsa- chen schafft man nicht dadurch aus der Welt, indem man sie ignoriert.» Gerade diese Woche wurde uns in Paris auf dra- matische Art vor Augen geführt, wie der Extremismus in Europa angekommen ist: Mehrere prominente Karikaturisten wur- den ermordet. Ähnliches passierte in Ka- nada und London. Es werden mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht die letzten An- schläge in Europa gewesen sein.

Man sieht oft etwas hundert Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich ver- steht. Es wird uns nicht helfen, solche At- tentate als Werk von einigen wenigen ab- zustempeln. Toleranz heisst nicht, einfach die Augen zu verschliessen. Wir werden Europa nicht in die Zukunft füh- ren, indem wir Dinge beschönigen und einigen Idealen nachleben. Hoffnung

heisst, einen Weg zu erkennen und zu zeigen.
Als Schweizer haben wir eine humanitäre Tradition. Wir können und müssen hel- fen. Aber um dies effektiv zu tun, braucht es ein klares Hinschauen. Wir brauchen wieder sprachfähige Persönlichkeiten. Meinungsführer, welche den Mut haben, aus Liebe zum Menschen auch unange- nehme Wahrheiten anzusprechen. Die vielen Stellungnahmen von islamfreund- lichen Gruppierungen – «Der Islam lehnt jede Form von Gewalt ab» – würde ich gerne im Alltag und insbesondere in den aktuellen Kriegsgebieten bestätigt sehen. Fakt ist, dass täglich Hunderte, wenn nicht Tausende von Menschen im Namen Allahs vertrieben, gefoltert und ermordet werden. Im Irak und in Syrien werden unter Berufung auf den Koran Angst und Schrecken verbreitet. Unser Rechtsstaat muss alles unternehmen, damit unsere westlichen und demokratischen Freihei- ten, und dazu gehört auch die Pressefrei- heit, bewahrt werden.

Das schreckliche Attentat in Paris soll uns aufrütteln. Es soll uns aber nicht blind vor Wut und Zorn machen. Wir soll- ten überlegt und mit kühlem Kopf han- deln. Wir wollen zu unseren Idealen ste- hen und gleichzeitig Minderheiten und Bedürftigen unsere Offenheit, Zuneigung und Unterstützung schenken. Faustus Furrer

“Mut allein genügt nicht”
Das von mir verfasste Buch zum Thema Logistik während der Alliierten Invasion von 1944 ist über dieselbe Adresse erhältlich.
Prof. Dr. R. Steiger schreibt dazu:
“Seit jeher stehen die rückwärtigen Dienste völlig zu Unrecht im Schatten der Kampftruppen. Obwohl nur selten erwähnt, sind gerade sie es, die für jede grössere Operation die absolut notwendigen Voraussetzungen schaffen.
Das aussagekräftige, klar gegliederte und gut lesbare Buch von Faustus Furrer verdient einen grossen, nicht nur aus Logistikern zusammengesetzten Leserkreis”.